Neu! Der aktuelle Fahrplan
Fahrplan der Sonderzüge für Sonntag, den 05. Juli 2009
Eisenbahn-Tradition e.V. Lengerich
http://www.eisenbahn-tradition.de/
Die Geschichte der Dampflokomotive 78 468 geht auf eine sehr gelungene Konstruktion der Firma Vulcan-Werft AG in Stettin aus dem Jahre 1912 zurück. Die 78 468 wurde 1923 bei der Lokomotivfabrik Henschel und Sohn GmbH in Kassel gebaut und am 24.Januar 1924 bei der Reichsbahndirektion Oppeln im Bahnbetriebswerk (Bw) Gleiwitz in Dienst gestellt.
1969 wurde sie schließlich ausgemustert, entging jedoch dem Schneidbrenner und kam in das Museum für Hamburgische Geschichte.
Im Rahmen eines Förderprojektes gelangte sie in das Eigentum der Stadt Oberhausen. Seit der betriebsfähigen Herrichtung der Lok steht sie der Emscherpark Eisenbahn Tourismus Gesellschaft (EPEG) als Betreiberin im Rahmen der Tourismusförderung NRW zur Verfügung. Im Rahmen einer langfristigen Kooperationsvereinbarung zwischen Eisenbahn-Tradition e.V. und der EPEG übernehmen wir ab 2008 federführend den Betrieb der Lok. Im Januar 2008 kam die Lok im Schlepp einer Diesellok nach Lengerich. Nach umfangreichen Arbeiten am Kessel und am Fahrwerk steht die 78 468 nach einer Hauptuntersuchung seit Sommer 2008 wieder betriebsfähig für Sonderfahrten zur Verfügung. Die Eisenbahnfreunde aus Lengerich kommen mit 78 468 zu Vivat Viadukt nach Altenbeken.
Verein zur Förderung des Eisenbahnmuseums Vienenburg e.V.
http://www.eisenbahnmuseum-vienenburg.de/
Der VEV e.V. unterhält in dem von 1840 stammenden ehemaligen Empfangsgebäude des Bahnhofs Vienenburg ein Eisenbahnmuseum, dass einen Überblick über die Entwicklung der Eisenbahn im Nordharz geben soll. In der Außenanlage werden verschiedene Fahrzeuge von den Vereinsmitgliedern in ihrer Freizeit restauriert und gepflegt. Zu den Arbeiten gehört auch das Instandhalten der Gleisanlagen. Die Eisenbahnfreunde reisen mit 50 3708-0 aus dem Jahr 1943 von Vienenburg nach Altenbeken.
Lübecker Verkehrsfreunde e.V.
Die Verkehrsfreunde aus Lübeck präsentieren ihren historischen Doppelstockwagen der ehemaligen Lübeck- Büchener Eisenbahn (LBE), Baujahr 1937, Urahn aller heutigen Doppelstockwagen, Tfz. V100 oder V180.
Das Fahrzeug wurde als letzter Doppelstockwagen von insgesamt 8 Einheiten im Jahre 1937 von den Linke–Hofmann Werken in Breslau für die Lübeck–Büchener– Eisenbahn gebaut. Die Inbetriebnahme der Stromlinien-Schnellzüge auf der Strecke Hamburg-Hauptbahnhof – Lübeck-Travemünde-Strand war eine Eisenbahntechnische Revolution, die weltweit die Lübeck–Büchener–Eisenbahn bekannt machte. So kamen sogar Gäste aus Japan und New York um bei der Jungfernfahrt am 2.Mai 1936 dabei zu sein.
Förderverein Schienenbus e.V.
Der Förderverein Schienenbus verfügt über die zwei Motorwagen 796 690 und 796 802 sowie über die zwei Beiwagen 996 299 und 996 309.
Ein echter "Uerdinger"! Gebaut bei der Waggonfabrik Uerdingen, wurde er am 26. 01. 1960 von der DB als VT 98 9690 beim Bahnbetriebswerk Mühldorf in Dienst gestellt und versah lange Jahre Dienst auf den bayerischen Nebenbahnen. Anfang der 90er Jahre erhielt er eine automatische Türsteuerung. Zuletzt wurde er vom Bw Siegen aus eingesetzt, wo er am 11. November 1995 ausgemustert wurde. Das mit 2 x 150 PS-Motoren ausgestatte Fahrzeug wurde vom Förderverein als erster Motorwagen komplett aufgearbeitet, verfügt über 46 Sitzplätze, einem Servicebereich sowie einer Sprechanlage für Durchsagen. Bei den Eisenbahnfans ist er für seinen "prallen Sound" beliebt.
Am 22.12.1961 wurde der VT 98 9802 beim Bw Braunschweig in Dienst gestellt. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Lizenzbau von MAN, was man äußerlich am fehlenden Fabrikschild der Waggonfabrik Uerdingen ("Raute") erkennen kann.
Auch er beendete seine Dienstzeit bei der DB AG in Siegen, wo er am 30. November 1995 ausgemustert wurde. Heute verfügt der 796 802 über 48 Sitzplätze, z.T. mit Tischen, einem Servicebereich und natürlich automatischen Türen.
Deutscher Eisenbahn-Verein e.V. Bruchhausen-Vilsen
http://www.museumseisenbahn.de/
Durch das Eisenbahnunternehmen Lenz Co. in Auftrag gegeben, entstanden zwischen 1893 und 1902 insgesamt 38 Lokomotiven der Gattung i, Typ Pommern. Die Lok 4i ist als mustergültiges Beispiel für die Robustheit des Typs Pommern anzusehen, war sie doch bis 1969 aktiv auf ihrer Stammstrecke nahe der Ostsee in Dienst, zuletzt durch die Deutsche Reichsbahn als 99 5606 bezeichnet. 1980 wechselte der komplette Zug zur Museumseisenbahn, nach ihrer Aufarbeitung fuhr die Franzburg 1982 erstmals planmäßig nach Asendorf.
Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein
Die Anreise erfolgt bereits am Freitag mit E 94 der Pfalzbahn. Zwei 4achsige MobaTrainwagen, ein Buffetwagen und ein 2achsiger Ausstellungswagen bilden die geplante Ausstellungseinheit.
Ausstellungswagen: Wagen 1: über 13m lange SPS- gesteuerte HO-Anlage mit über 30 Zügen vom Adler bis zum ICE; Wagen 2: weitere verschiedene Modellbahnen, Module in unterschiedlichen Maßstäben und Fotoausstellung; Kinder können selbst Eisenbahnen fahren; ein Buffetwagen ergänzt das Programm. Zu bewundern bis Sonntagabend.
Lokomotiv-Club 103 e.V.
http://www.lokomotiv-club103.de/
Der Lokomotiv-Club 103 e.V. hat es geschafft, aus der ehemaligen Nahverkehrslokomotive 110 239-1 wieder eine E10 1239 zu rekonstruieren. Die 110 239-1 hat ihr an Eleganz nicht zu überbietendes Rheingold- Farbkleid zurückbekommen und spiegelt so die kurze Rheingoldära der Kasten - E 10 wider. Die Anreise erfolgt bereits am Freitag und E 10 1239 wird während des gesamten Festwochenendes zu bestaunen sein.















