Historische Bahnanlagen
Bahnhof Altenbeken
Der Bahnhof in Altenbeken entstand zeitgleich mit dem Ausbau der Strecke Altenbeken – Kreiensen. Das Empfangsgebäude aus Sandstein im Stile des Klassizismus wurde zur Jahrhundertwende letztmalig Umbaumaßnahmen unterzogen, so dass es heute noch fast unverändert existiert, aber nunmehr größtenteils ungenutzt ist.
In den Anfangsjahren der Eisenbahn gab es in Altenbeken zunächst Wärterbuden für die Weichen- und Signalstellung. Später wurden massive Stellwerke errichtet. Als 1963 die Inbetriebnahme des Drucktastenstellwerkes Altenbeken- Fahrdienstleiter (Af) erfolgte, wurden die ehemaligen Stellwerke (Aw), (Ao), (Am), (As) und (Ah) abgeschaltet.
Im modernen Spurplan- Drucktasten- Stellwerk- Siemens (SpDrS 59), wird seitdem der Eisenbahnverkehr geregelt. Der gesamte Eisenbahnbetrieb im Bahnhof Altenbeken und die Strecke nach Paderborn bis zum ferngesteuerten Bahnhof Benhausen werden nun von Stellwerk (Af) geleitet.
Bahnhof Buke
Der Bahnhof in Buke entstand 1853 aufgrund der verkehrsgünstigen Lage an der Fernstrasse Paderborn – Höxter als erster Bahnhof mit Poststelle im Raum Altenbeken. Der angedachte Knotenpunkt verlor mit der zunehmenden Zentrierung auf Altenbeken jedoch an Bedeutung. 1968 wurde die Personen – und Güterabfertigung stillgelegt. Heute ist das Empfangsgebäude in Privatbesitz.
Rehbergtunnel
Der Rehbergtunnel ist das älteste technische Bauwerk dieser Art in der Bahnhofsgeschichte. Bereits seit 1864 verbindet der fast 1,7km lange Tunnel die westlich gelegene Egge- Vorbergzone mit dem östlich gelegenen Weserbergland. Unter 100m auftragendem Felsgestein verbinden zwei Schienenstränge die Knotenpunkte Langeland und Altenbeken.
Lokschuppen
Der Lokschuppen wird unter den Eisenbahnern auch Ringschuppen genannt. Mit der Drehscheibe davor dient er seit einigen Jahren der Westfälischen Almetalbahn (WAB), die dort ihre Diesellokomotiven unterstellt. Dies war der Ort des früheren Bahnbetriebswerkes.
Außenkurve
Die Außenkurve lässt die Blicke des Reisenden durch eine reizvolle Landschaft schweifen. Natürlich stellt sie auch für die Güterzüge eine wichtige Funktion dar: Sie ermöglicht seit 1960 eine direkte Durchfahrt auf der Strecke Hannover – Kassel. Das Spitzkehre- Fahren im Bahnhof Altenbeken entfiel und somit auch der aufwendige Lokwechsel.






